Ein Startup aus Mainz auf der Überholspur

Das Startup aus Mainz ist der neue Börsenstar. Innerhalb kürzester Zeit ist das Unternehmen mehr Wert als die alteingesessene Konkurrenz. Die Firma BioNTech arbeitet an einem Mittel gegen Krebs. Wenn Sie am 10. Oktober 2019, dem Börsengang des Unternehmens, eine Aktie erworben haben, können Sie sich schon jetzt darüber freuen, dass Sie Ihren Einsatz verdreifacht haben.

Die Revolution aus dem Labor

Bei den tollen Aktienwerten handelt es sich nicht etwa um Spekulation, sondern es steckt tatsächlich Know-how dahinter. Das Unternehmen hat eine Therapie entwickelt, die die Immunabwehr im Körper so beeinflussen kann, dass sie den Tumor aus eigenen Kräften bekämpft. Das ist das ganze Gegenteil von der Behandlung mit Chemotherapie oder herkömmlichen Bestrahlungen. Der Firmenchef Ugur Sahin erklärte, dass es das Ziel der Therapie ist, für jeden einzelnen Patienten und seine besondere Krebsform eine massgeschneiderte Therapie zu entwickeln. Gelingen soll das mit einer Technologie, die Milliarden von genetischen Merkmalen der Erbsubstanz erfasst.

BioNTEch als Pionier der Branche

Das Start-up BioNTech gilt schon jetzt als Pionier für eine neue Herangehensweise der Behandlung von Krebstumoren. Bei der neuen Therapie sollen sogenannte Proteinfabriken in die körpereigenen Zellen geschleust werden. Diese Proteine sind vergleichbar mit Arbeitskopien des Erbgutes des jeweiligen Patienten. In diesen Kopien ist der Bauplan des Proteins enthalten, das repariert werden muss. Damit können in Zukunft die richtigen Abwehrmoleküle vom Körper selber produziert werden und müssen nicht von aussen zugeführt werden.

Das Konzept überzeugt

Von diesem Konzept sind nicht nur Mediziner überzeugt, sondern auch die Börse. Schon jetzt stehen mögliche Kooperationspartner Schlange, um sich mit dem Unternehmen zu verbinden. Dazu gehören zum Beispiel solche Unternehmen wie Bayer Animal Health, Genevant, Sanofi oder Gentech. Das ist auch kein Wunder, denn das junge Start-up ist mit seinen Forschungsgebieten breit aufgestellt. Es forscht nicht nur zum Krebs, sondern unter anderem auch zu personalisierten Impfstoffen auf Basis von Boten-RNAs, Antikörpertherapien und speziellen Zelltherapien. Selbst Bill Gates hat in das Mainzer Start-up schon 50 Millionen EUR aus seiner Stiftung investiert. Ganz sicher wird BioNTech in der Zukunft noch häufig in den Schlagzeilen zu finden sein, weil wieder bahnbrechende Entdeckungen gemacht wurden.

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