Patent auf „hygi hands“

Manchmal lassen sich zwischenmenschliche Kontakte einfach nicht vermeiden, auch wenn man noch so vorsichtig ist. Zahlen Sie zum Beispiel mit Bargeld oder fassen Türklinken in Geschäften oder Haltegriffe in Strassenbahnen an, können Bakterien oder Viren übertragen werden. Ein Giessener Unternehmen hat jetzt das Patent auf „hygi hands“ angemeldet. Bei“hygi hands“ handelt es sich um eine Handhygienestation. Das erste Modell steht bereits auf dem Marktplatz.

Die CIS Construction Industry Solution GmbH präsentierte vor Kurzem ihre Handhygienestation. Das Gerät ist rund 2 m hoch und besteht aus robusten Modulen, die ohne Berührung fliessendes warmes und kaltes Wasser liefern. Dazu gibt es Handwaschseife und Desinfektionsmittel. Die Geräte können fast überall eingesetzt werden. Denkbare Einsatzgebiete sind Veranstaltungen, Schulen oder der Einzelhandel. Durch die Dreifachkombination aus Wasser, Seife und Desinfektionsmittel werden Krankheitserreger schnell und sicher beseitigt. So können Infektionsketten zeitig unterbrochen und Masseninfektionen vermieden werden.

Mangelnde Hygiene als Hauptursache

Nach wie vor ist mangelnde Hygiene ein wichtiger Faktor bei der Verbreitung von diversen Infektionskrankheiten. Lukas Heinz, einer der Gründer des Start-up-Unternehmens aus Giessen betont noch einmal, dass regelmässiges und gründliches Händewaschen das wirksamste Mittel gegen die Entstehung und Verbreitung von Infektionskrankheiten ist.

Spende von der Construction Industry Solution GmbH

Die Stadt Blomberg in Ostwestfalen-Lippe kann sich über eine grosszügige Spende der Construction Industry Solution GmbH freuen. An die Stadt wurden acht Handhygienestationen als Spende übergeben. Bürgermeister Klaus Kreise nahm die Geräte dankend in Empfang. Bloomberg wurde ausgesucht, weil Falk Trompeter, Mitbegründer des Start-ups, aus Blomberg stammt. Er möchte in seiner Stadt ein Zeichen dafür setzen, dass das öffentliche Leben schnell wieder hochgefahren werden kann.

Grosses Interesse der Kommunen

Das Interesse vieler weiterer Kommunen an den Stationen ist gross. Auch zahlreiche Händler und gemeinnützige Organisationen sind an „hygi hands“ interessiert. Schon jetzt haben einige Edeka-Händler und Marktkauf-Filialen ihre eigenen „hygi hands“-Stationen aufgestellt. Die Stationen wurden im Vorfeld foliert und je nach Wunsch der Käufer individuell bedruckt.

Flächendeckende Belieferung

Von Anfang an legte das Start-up-Unternehmen grossen Wert darauf, „hygi hands“ in grossen Stückzahlen zu produzieren. So ist es dem Unternehmen möglich, sofort flächendeckend liefern zu können. Das Patent ist angemeldet und die Serienproduktion ist bereits angelaufen. Das Unternehmen produziert nur in Deutschland und kümmert sich selbst um den Vertrieb und den Service. So kann das Start-up-Unternehmen sicherstellen, dass Qualität und Service den eigenen Anforderungen entsprechen.

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